CyberSecurity: Der Virenschutz hat ausgedient!?

Die Industrie 4.0 und die entsprechende Digitalisierung fordert integrierte und robuste Prozesse als Rückgrat der “massiven Interkonnektion”, integrierten Schnittstellen und „Collaboration“.

Durch diese sprunghafte und dynamische Weiterentwicklung und völlig neuen Anforderungen an die Mobilität der Mitarbeiter hat der früher vielfach ausreichende Fokus auf die «Sicherheit der Geräte / Hardware» mittels einem Virenschutz längst ausgedient und entspricht längst nicht mehr dem «Stand der Technik».

In der heutig vielfach angestrebten System-Architektur mit der Strategie auf der Basis von «Security by design» zugunsten der gesamtheitlichen ICT-Sicherheit steht die «umfassende Sicherheit des Benutzers» mit dessen Identität, Zugriff, Berechtigungen, Richtlinien und erweiterten Anforderungen an z.B. Verschlüsselung und Self-Service im Vordergrund.

Dies sollte auch auf Basis von resilient orchestrierten ICT-Systemen mit auch sicherer Programmierung mit entsprechendem Fokus auf maximales, auditierbares «Security by design» / «privacy by design» / „Stand der Technik“ unterstützt werden. Durch diesen gesamtheitlichen Ansatz kann dem Ziel der bestmöglichen «Angriffs- und Betriebs-Sicherheit von ICT-Systemen» am besten Rechnung getragen werden.

Die Datenschutz-Regulationen wie z.B. CH-DSG oder EU-DSGVO / GDPR erfordern zudem weitergehende und vorallem nachweisbare Prozesse mit der Sicherstellung von maximalen Datenschutz- / Privacy-Aspekten zugunsten der personenbezogenen Daten.

Solche zunehmenden Anforderungen lassen sich selbsterklärend nicht mehr mit einfachen Virenschutz-Massnahmen bzw. ausgedientem Geräte-Schutz abdecken und bedürfen einen anderen, gesamtheitlichen System-Design-Ansatz.

Durch die stark gestiegene Mobilität der EDV-Benutzer, gestiegenen Sicherheitsanforderungen und die zunehmend verteilten ICT-Systemen in Hybrid Clouds oder Public Clouds ist es empfehlenswert, auch die entsprechenden zentralisierten und vollintegrierten Gesamt-Verwaltungs-Lösungen im Umfeld von «Mobility & Security aus der Cloud» zu beziehen als Service.

Durch solche integrierten Cloud-Lösungen auf Basis «Stand der Technik» und maximalen Erfüllungsgraden von international anerkannten Standards oder Sicherheits-Zertifizierungen können entsprechende Regulations- und Strategie-Anforderungen weitgehend erreicht werden.

Mittels integrierten Funktionalitäten in Bereichen des Monitorings und Reportings können mittels Früherkennung und «predictive advanced analytics / threat protection» gar Trends im Zeitalter der dynamischen Bedrohungslagen früher erkannt und dadurch auch die Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenspotential früher und sehr effektiv reduziert werden.

Dass dann hierbei auch entsprechend adäquate und hochkomplexer werdende Abwehrmechanismen mit gleichgelagerten Technologien (z.B. „cognitive Security“ , „predictive Security“) zum Zuge kommen müssen und der klassische, einfache «Geräte-Virenschutz» nicht mehr genügt liegt nahe.

Weitergehende Funktionalitäten in Richtung von Software-Verteilung oder Provisionierung und gar automatischer Installation von ganzen Arbeitsumgebungen zugunsten der Homogenisierung, Standardisierung und Automatisierung runden solche cloud-basierten Gesamtlösungen ab.

Mittels zusätzlicher Sensibilisierung der EDV-Anwender bezüglich CyberSecurity mit stufengerecht erklärten Beispielen / KnowHow-Transfer rund um Gefahren wie z.B. Phishing-Mails, Trojaner, Social Engineering, Verhaltensansweisungen im Internet und beim Datenaustausch kann das Gesamt-Schutzniveau zusätzlich optimiert werden zugunsten der System-Resilienz (z.B. Angriffs- und Betriebs-Sicherheit)